Der deutsche Digitalpreis

Mit The Spark – Der Deutsche Digitalpreis vergeben Handelsblatt und McKinsey bereits zum zehnten Mal einen Preis an außergewöhnliche und innovative Start-ups, deren Ideen das Potenzial besitzen, Märkte grundlegend und nachhaltig zu verändern.

Präsentiert von Handelsblatt und McKinsey & Company

The Spark 2024

In 2024 haben Handelsblatt und McKinsey zum neunten Mal The Spark – Der Deutsche Digitalpreis an außergewöhnliche Neudenker:innen verliehen, deren Ideen das Potenzial haben, Märkte grundlegend und nachhaltig zu verändern. Das Schwerpunktthema lautete „AI for Business“.

Am 14. November 2024 sind 10 digitale Vorreiterunternehmen als Finalisten in Berlin angetreten und haben sich vor über 200 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft präsentiert.

2024

 

AI for Business

Generative KI hat unser Leben durchdrungen und verspricht die transformative Technologie unserer Zeit zu werden. Doch der Nutzen von KI in all ihren Varianten kann sich nur einstellen, wenn Unternehmen bereit sind für einen tiefgreifenden Wandel. Mit dem Deutschen Digitalpreis 2024 zeichnen Handelsblatt und McKinsey & Company KI-Start-ups aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus, die innovative Lösungen und Geschäftsmodelle entwickelt haben, die diesen Wandel vorantreiben.
Gesucht wurden innovative KI-Lösungen, die neue Wachstumschancen erschließen oder die Produktivität von Unternehmen cross-funktional oder entlang der Prozessketten steigern.

Das Aftermovie

Die Gewinner

1. Platz

SPREAD AI revolutioniert mit seiner Engineering-Intelligence-Software Entwicklung, Produktion und Betrieb komplexer mechatronischer Systeme für die Industrie. Die KI-basierte Engineering-Intelligence-Lösung hilft Ingenieuren, schneller Produktinformationen zu finden, zu verstehen und anzuwenden, indem sie Produktdaten aus allen Abteilungen und Systemen vereint. Kunden profitieren von bis zu 50 Prozent kürzeren Entwicklungszeiten, 20 Prozent Kosteneinsparungen und höherer Produktqualität.

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2. Platz

Das Kölner PropTech aedifion betreibt eigenen Angaben zufolge Deutschlands führende Softwarelösung zur Dekarbonisierung des Gebäudebestands. Mit der KI-basierten Cloud-Plattform können durch ein digitales Upgrade der technischen Gebäudeausrüstung bis zu 40 Prozent Energie, CO2-Emissionen und Betriebskosten eingespart werden. Die KI erfasst in Echtzeit Betriebsdaten, zum Beispiel von Heizungs-, Kühlungs- und Lüftungsanlagen, macht Vorschläge zur Optimierung und liefert Daten für Taxonomie-, CSR- und ESG-Berichte.

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3. Platz

Die Plattform von Aignostics kämpft mit KI gegen die hohe Misserfolgsrate von Arzneimittelkandidaten und gegen die geringen Ansprechraten bei Krebsimmuntherapien. Durch sein führendes maschinelles Lernmodell, das multimodale KI und firmeneigene Datensätze nutzt, verbessert Aignostics die Identifizierung von Zielmolekülen, Biomarkern und die Indikationsauswahl für Biopharma-Partner erheblich. Das Unternehmen arbeitet mit Unternehmen wie Bayer und Institutionen wie der Charité und der LMU zusammen.

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Die Finalisten

Finalist 2024

Nachhaltigkeitsdaten zu Dokumentations- und Berichtszwecken zu sammeln, ist für Unternehmen enorm aufwendig. Rund 90 Prozent der ESG-Daten sind in unstrukturierten Datenquellen verborgen. Die SaaS-Lösung von Briink extrahiert mithilfe von KI aus Dokumenten und Websites in Minutenschnelle die nötigen Ergebnisse und Erkenntnisse, um ESG-Fragebögen auszufüllen und Lückenanalysen durchzuführen. Das Berliner Unternehmen bietet seinen Kunden skalierbare Leistungspakete und zwei verschiedene Service-Level.

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Finalist 2024

Günstige Produkte mit hoher Beschaffungsmenge, sogenannte C-Teile, sowie Einmalbestellungen machen in Unternehmen bis zu 20 Prozent des Einkaufsvolumens aus. Da die zugehörigen Prozesse meist kleinteilig und unreguliert sind, blieben Optimierungen bisher aus. Die SaaS-Lösung von Crowdfox nutzt dieses Potenzial mittels generativer KI. Die Folgen: 12 Prozent niedrigere indirekte Einkaufskosten und bis zu 90 Prozent höhere Kundenzufriedenheit. Im Jahr 2025 rechnet Crowdfox mit 100.000 Usern seiner Lösung. Marken wie BASF, E.ON, DHL und Rational setzen sie schon heute ein.

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Finalist 2024

Evy Solutions bietet Lösungen zur automatisierten Verarbeitung und Analyse von Dokumenten an.  Evy Xpact, das eine eigene KI verwendet, begleitet das Dokument vom ersten Erscheinen über die Klassifikation, Trennung, Auslesung und gegebenenfalls Prüfung bis zur finalen Ablage im System. Die Lösung arbeitet text- anstatt positionsbasiert. Das erlaubt es, Dokumente mit unterschiedlichem Layout zu verarbeiten. Unternehmen profitieren so von einer Zeit- und Kostenersparnis (circa 80 Prozent), weniger Fehlern sowie schlankeren Prozessen.

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Finalist 2024

IQONIC.AI bietet White-Label-KI-Software für Beauty-Marken und -Händler, Apotheken, Drogerien und ähnliche Anbieter an. Im Geschäft oder online werden anhand eines Fotos verschiedene Haut- und Haareigenschaften analysiert und passende Produkte empfohlen. Maßgeschneiderte Empfehlungen erhöhen die Kaufwahrscheinlichkeit deutlich: Die Conversion Rate steigt um das Dreieinhalbfache, Bestellwerte um rund 20 Prozent. Die Lösung wird an die Zielgruppen angepasst und lässt sich per HTML-Link in jede Plattform
integrieren.

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Finalist 2024

JUNE beendet das Zeitalter der traditionellen juristischen Manufaktur. Denn während die Komplexität und Anzahl juristischer Prozesse wachsen, schrumpfen Budgets und Personaldecken. JUNE ist eine hochsichere Case-Management-Plattform, die Routineprozesse automatisiert und mittels KI die juristische Wertschöpfung optimiert. Die Lösung analysiert beispielsweise die eingehende Korrespondenz, extrahiert Daten aus Unmengen von Informationen, findet Wissen, übersetzt Texte, verschlankt Arbeitsabläufe, liefert Reports und assistiert unmittelbar bei der juristischen Arbeit.

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Finalist 2024

Der Einkauf von Waren und Dienstleistungen bringt für Unternehmen viele administrative Tätigkeiten mit sich: Zoll, Steuern, Buchhaltung, ESG-Klassifizierung. Die KI von Nooxit automatisiert diese repetitiven Aufgaben für jede einzelne Beschaffung und entlastet dadurch
Mitarbeitende. Mit der Zeit wird die generative KI immer schlauer, steigert die Compliance um bis zu 99 Prozent und senkt die Prozesskosten um bis zu 90 Prozent. Zudem verknüpft sie externe CO2-Datenbanken und unterstützt Marken dabei, nachhaltiger zu werden.

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Finalist 2024

Workist bietet eine SaaS-Lösung, die mithilfe von KI die Verarbeitung von Dokumenten für das B2B Geschäft automatisiert. Sie erfasst Bestellungen, Auftragsbestätigungen, Rechnungen, Lieferscheine und mehr und überträgt sie in das ERP-System. Eine einzigartige Kombination aus KI-Modellen, Validierungslogik und menschlichem Feedback ermöglicht höchste Automatisierungsraten. Mehr als 100 produzierende Unternehmen und Großhändler setzen auf Workist, darunter Branchenführer wie Trumpf, Pilz oder Zentis.

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(c) Marc-Steffen Unger

Kontakt

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The Spark 2024
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